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Schwarzhofen (Mittelbayerische Zeitung - 12.11.2019)
Einen Führungswechsel hat die Freie Wählergemeinschaft Schwarzhofen bei ihrer Mitgliederversammlung vollzogen. Christina Ziereis löst Edmund Sukale im Vorsitz ab. Im Wahlkampf setzen die „Freien“ auf eine eigene Liste.
Im Gasthaus Gillitzer hieß Sukale einen „harten Kern“ der Mitglieder willkommen, darunter zwei junge Neumitglieder. Er informierte über aktuelle Themen aus der Kommunalpolitik.
Der Markt müsse in den nächsten zwei Jahren zwei Groß-Projekte schultern, die Sanierung der Dr.-von-Ringseis-Grundschule und den Anbau an den Schwarzachtal-Kindergarten für Krippenplätze. Für beide Maßnahmen erwarte man hohe Zuschüsse vom Freistaat, der den ländlichen Raum stärken wolle. Trotzdem werde einiges am Markt „hängenbleiben“, doch es gebe keine Alternative dazu. Marktrat Franz Bauer lieferte weitere Informationen zu diesen Projekten. Es bleibe aber auch sonst noch viel zu tun, etwa beim Ausbau und der Sanierung maroder Straßen, soweit es die geringen Möglichkeiten des Marktes ermöglichen.
In seinem Rechenschaftsbericht informierte Sukale, dass sich die Vorstandschaft zu etlichen Sitzungen getroffen habe. Im März 2013 gab es eine gemeinsame Veranstaltung der drei Gruppierungen CSU, SPD und FW, die eine Listenverbindung eingegangen waren. Wahlkampfveranstaltungen hielt man in den Gasthäusern der Ortsteile ab.
Sukale betonte, dass die Zusammenarbeit im Marktrat meist gut und die Atmosphäre sachlich sei. An weitere Informationen schloss sich eine Diskussion an, unter anderem über verschiedene Leerstände im Ort, wobei der Denkmalschutz eine Sanierung erschwere oder verhindere.
Die Neuwahl der Vorstandschaft konnte vom Wahlvorstand – Adolf Mandl und Robert Zimmermann jun. – zügig durchgeführt werden, da ein vollständiger Wahlvorschlag vorlag. Die neu gewählte Vorsitzende Christina Ziereis dankte für das Vertrauen. Sie informierte, dass sie vor allem junge Leute angesprochen habe und dies weiter tun werde.
Ziereis stellte die Frage, ob man für die im März anstehenden Kommunalwahlen eine eigene Liste oder wieder eine gemeinsame Liste mit den zwei bisherigen Gruppierungen aufstellen wolle. Zu dieser Frage entwickelte sich eine rege Diskussion. Der Tenor war, dass eine eigene Darstellung wichtig sei. Man werde aber wie bisher die Zusammenarbeit suchen..
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