01.07.2019
FW bereiten sich auf den Wahlkampf vor

Die Wackersdorfer Wählergruppe will auch im Kreistag Fuß fassen. In der Gemeinde stehen Verkehrsthemen im Zentrum.

Wackersdorf (Mittelbayerische Zeitungt - 28.06.2019)

Die Freien Wähler (FW) Wackersdorf haben 121 Mitglieder, sind somit die größte politische Gruppierung und seit 70 ununterbrochen im Gemeinderat vertreten. Am Donnerstagabend kamen sie zur Jahresversammlung zusammen. In seinen Bericht sagte Vorsitzender Thomas Neidl, dass seit der letzten Jahresversammlung fünf Vorstandssitzungen abgehalten wurden, dabei sei es auch um die Landtagswahl gegangen, die für die Freien Wähler Wackersdorf sehr gut ausgegangen sei. Alfred Jäger jr. habe für die Partei den Hut in den Ring geworfen und ein sensationelles Ergebnis erzielt. Jäger habe einen enormen zeitlichen Aufwand betrieben, was keine Selbstverständlichkeit sei, betonte der Vorsitzende.

Auch bei der Kommunalwahl 2020 werden die Freien Wähler nicht nur für Wackersdorf antreten, sondern auch versuchen, im Kreistag Fuß zu fassen, um den Kreisvorsitzenden Dieter Jäger zu unterstützen. Einen Weihnachtsbrief, der umfangreicher ausfallen werde, werde es erneut geben. Die Theaterfahrt nach Störnstein sei wieder gut angenommen worden.

Derzeit seien die Planungen für die Kommunalwahl am Laufen. 20 Gemeinderäte werden gewählt. 20 Kandidaten müssten die Freien Wähler stellen. Neidl wünschte sich erneut eine homogene Zusammensetzung des Gremiums. Die Freien Wähler wollen wieder ein Ohr am Bürger haben.

Fraktionssprecher Alfred Jägerjr. betonte eingangs, dass die Gewerbesteuereinnahmen zwar sehr hoch seien, doch wichtig sei zudem der Erhalt der Arbeitsplätze für die gesamte Region. Darüber hinaus griff er Beispiele heraus, die für die FW sehr wesentlich seien. So stellte die FW den Antrag auf Entzerrung der Lohbauer-Kreuzung mittels eines Kreisels. Es solle auch entschieden werden, welche Trasse gebaut werden soll, um den Ort umfahren zu können, mit Prüfungen der bestehenden Varianten. Ebenso sollten die Planungen auf den Weg gebracht werden, um die Anlieger in Meldau und Heselbach vom Verkehr zu entlasten. Zudem fordern die FW auch eine Begrenzung auf 3,5 Tonnen für die Gemeindestraße Irlach-St2145 sowie einer Erneuerung der Asphaltdecke. Für Grüngutcontainer in Grafenricht, Meldau und Rauberweiherhaus stellten sie ebenso einen Antrag, wie für die Errichtung eines Wohnmobilstellplatzes am Damm beim Brückelsee, informierte Jäger.

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